Kabarett-Ticketsystem: Was kleine Bühnen wirklich brauchen
Kabaretts sind oft kleine, fein kuratierte Bühnen. Die Stammgäste kommen immer wieder, kennen das Programm und wollen ihren Lieblingsplatz. Hier sind die Anforderungen an ein Ticketsystem ganz anders als bei einem Großkonzert.
Die typische Kabarett-Situation
Ein Kabarett hat 40–120 Plätze, spielt 2–6 mal pro Monat und hat eine treue Stammkundschaft. Viele laufen noch über Telefonreservierung oder Vorverkauf an der Kasse. Das Problem: Wer nicht rechtzeitig anruft, bekommt keinen Platz — auch wenn noch welche frei wären.
Ein Online-Ticketsystem löst das: Gäste reservieren rund um die Uhr, auch spätabends nach dem Feierabend.
Muss-Funktionen für Kabarett-Ticketing
Interaktiver Sitzplan
Kabarett-Stammgäste haben Lieblingsplätze. Der Platz in der ersten Reihe links, nah an der Bühne — den wollen sie immer. Ein Ticketsystem ohne Sitzplan-Auswahl kann das nicht abbilden. Ohne Sitzplanauswahl verlieren Sie Stammgäste.
Schnelle Buchung — maximal 2 Klicks
Kabarett-Publikum ist oft 40+, nicht unbedingt digital-nativ. Die Buchungsstrecke muss so einfach sein, dass keine Fragen entstehen: Platz wählen → Name und E-Mail eingeben → bezahlen. Fertig.
Keine Registrierungspflicht für Gäste
Niemand möchte ein weiteres Konto erstellen, nur um ein Kabarettticket zu kaufen. Das beste Ticketsystem fragt nur Name, E-Mail und Zahlungsdaten — keine Registrierung.
Gutscheine und Ermäßigungen
Viele Kabaretts bieten Abonnements, Gruppenrabatte oder Gutscheine an. Das Ticketsystem sollte zumindest einfache Rabattcodes unterstützen.
Was Sie für ein kleines Kabarett NICHT brauchen
- CRM-Integration und E-Mail-Marketing-Automatisierung
- App-Download für Gäste
- Warteschlangensystem (für 80 Plätze unnötig)
- Mehrstufige Genehmigungsworkflows für Buchungen
- Dedicated Server und SLA-Verträge
Kostenvergleich: Typische Systeme für kleine Venues
| Modell | Grundgebühr | Pro Ticket | Bei 150 Tickets/Monat |
|---|---|---|---|
| Provision 10 % | €0 | ~€1,50–€2,50 | €225–€375 |
| Flatrate | €79–€199 | €0–€0,50 | €79–€274 |
| SeatFlow Free | €0 | €1,50 | €225 |
| SeatFlow Pro | €29 | €0,75 | €141 |
Bei 150 Tickets pro Monat (5 Vorstellungen × 30 Plätze) spart der SeatFlow Pro-Plan gegenüber einem klassischen Provisionsmodell rund €100/Monat — also über €1.000 pro Jahr.
Fazit
Ein Kabarett braucht kein Enterprise-Ticketsystem. Es braucht: einen klaren Sitzplan, eine reibungslose Buchungsstrecke ohne Registrierungszwang, und faire Preise ohne Überraschungs-Provision. Das sind die Kriterien — und sie sind einfacher zu erfüllen als viele denken.
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